Exkursionen

Im Rahmen des Masters finden Exkursionen im In- und Ausland statt, an denen die Studierenden teilnehmen können. Exkursionen in der Vergangenheit führten nach China, in die Ukraine, Russland, sowie in die USA.

Aktuelle Ausschreibungen:

zur Zeit gibt es keine aktuellen Ausschreibungen.

Gruppenbild der Teilnehmer der Exkursion nach Qingdao im Brauraum.

Besuch der Brauerei Qingdao

Gruppenfoto der chinesischen und deutschen Workshopteilnehmer an der Beijing Foreign Language University.

Gemeinsamer Workshop der Beijing Foreign Language University und der FAU

Vom 26.3. bis zum 8.4.2017 fand erneut eine Exkursion der Sinologie der FAU nach China statt. Dieses Mal waren Qingdao, Peking und Chengde die Ziele der Reise, an der zehn Studierende verschiedenster Semester teilnahmen. Das Thema der Exkursion und des dazugehörigen Kurses lautete: „Kulturaustausch und Wissenstransfer in der Qing-Dynastie (1644-1911)“, wozu jeder Teilnehmer im Umfang eines Workshops an der BFSU in Peking einen Vortrag halten sollte. Es sollten besonders die Orte besucht werden, an denen ein Aufeinandertreffen der Qing mit anderen Kulturen sichtbar wurde. Vor allem Qingdao war hier von besonderem Interesse, denn auf Grund seiner historischen Verstrickung in die deutsche Kolonialgeschichte eignete es sich gut um sowohl den Kultur- als auch den Wissensaustausch während der Jahrhundertwende vor Ort zu untersuchen. Neben dem Besuch verschiedener ehemaliger deutscher Kolonialstätten in Qingdao, bei denen die Teilnehmer von chinesischen Studierenden begleitet wurden, gab es zusätzlich einen Sprachaustausch mit der Deutschabteilung der Qingdao Ocean Universität, bei dem sich die Exkursionsteilnehmer mit Deutschstudierenden der Gastuniversität trafen. Diese enge Zusammenarbeit mit den chinesischen Partnern wurde in Peking an der BFSU fortgesetzt, an der Prof. Li Xuetao die Teilnehmer für ihre Vorträge begrüßte und ihnen so die Möglichkeit gab einen Vortrag auf internationaler Eben zu halten und mit Doktoranden des Instituts für Globalgeschichte (https://globalhistory.bfsu.edu.cn/index.htm?opType=view&ID=179) zu diskutieren.

Zum Abschluss der Besichtigungen konnten sich die Studierenden noch ein anderes Bild von China in Ch

Gruppenfoto der Teilnehmer*innen im Sommerpalast in Chengde vor einem der alten Gebäude.

Gruppenfoto im Sommerpalast in Chengde

engde machen, wo nun nach den europäischen Einflüssen auch die zentralasiatischen Berührungspunkte des imperialen China im Zusammenhang mit den Tempelanlagen ausgemacht werden konnten. Abgesehen von diesem akademischen anregenden Austausch konnten die Teilnehmer das alltägliche Leben in China und seine Besonderheiten durch viele Ausflüge hautnah erleben und sich selber ausprobieren. Von Besuchen von Buchläden, Menschenmassen an Feiertagen, Tempeln und Palästen bis hin zu kulinarischen Genüssen wie Pekingente und buddhistischer Küche ließ das Programm kaum Wünsche offen und bot eine große Bandbreite an Unternehmungen. Auch dieses Mal wurde die Studienreise durch das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen (www.kongzi.de), das Bayerische Hochschulzentrum für China (www.baychina.org) und das Dekanat der Philosophischen Fakultät der FAU finanziell gefördert

Gruppenfoto auf dem Maidan

Im Rahmen des Seminars „Die Ukraine im 20. und frühen 21. Jahrhundert – eine sowjetische Nation?“ unternahm der Lehrstuhl der Geschichte Osteuropas im Mai 2015 eine Reise in die Ukraine.

 

Vom 19. bis zum 27.03.2015 fand die dritte Exkursion der Erlanger Sinologie nach China statt. Nachdem bei den letzten beiden Studienreisen Peking und Qufu die Ziele der langen Reise waren, fuhren in diesem Jahr 10 Studierende verschiedener Jahrgänge unter Betreuung von Professor Marc A. Matten und Renée Gringmuth nach Xi’an in Zentralchina.

Gruppenfoto der Teilnehmer*innen mit den Schaustellern vor dem Palast in Xi'an.Die Exkursion stand unter dem Thema „Gedächtniskultur und -architektur in China.“ Aufgabe der Studierenden war es, die identitätsstiftende Funktion von alten und neuen Monumenten — von den Terracotta-Kriegern bis hin zum neuen Geschichtsmuseum der Provinz Shaanxi — zu untersuchen und zu klären, in welchem Spannungsverhältnis hier Politik, Geschichte und Kultur stehen. Von besonderer Bedeutung war die Frage nach der Authentizität der Monumente, ihrer politischen Konstruiertheit sowie ihrer Verortung im zeitgenössischen kulturellen Gedächtnis nach Ende der maoistischen Ära.

Als Vorbereitung auf die Exkursion belegten die Teilnehmer ein Tutorium, das sie auf den Aufenthalt und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema vorbereitete. In Xi’an folgte dann die Besichtigung von Museen und archäologischen Stätten, wie etwa einem Kaisergrab der Westlichen Han-Dynastie (202-16 v.Chr.), einer tangzeitlichen Palastruine, der berühmten Terrakotta-Armee oder einer Gedenkstätte der chinesischen Volksbefreiungsarmee.

Studierende um einen großen Tisch an der North-West-University. Hier war ein gemeinsamer Sprachaustausch geplant. Ergänzend zu diesem forschungsorientierten Programm fand an zwei Nachmittagen ein Austausch mit Studierenden der North-West-University (http://www.nwu.edu.cn) statt, dessen College of International Cultural Exchange ursprünglich nach Xi’an eingeladen hatte. Im Vordergrund stand der Sprach- und Kulturaustausch mit chinesischen Kommilitonen.

Gruppenfoto der Teilnehmer*innen vor einer Löwenstatue im Museum der Provinz Shaanxi. Die Exkursion gab den Studierenden der unteren Semester einen ersten Einblick in Land und Kultur (als Vorbereitung und Motivation für den zweisemestrigen Studienaufenthalt im kommenden Studienjahr), und den älteren Semestern die Chance, neue Seiten des großen Landes zu entdecken und ihre sprachlichen Fähigkeiten einzusetzen und zu verbessern.

Auch dieses Mal wurde die Studienreise durch das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen (www.kongzi.de), das Bayerische Hochschulzentrum für China (www.baychina.org) und das Dekanat der Philosophischen Fakultät der FAU finanziell gefördert.

Einen Bericht finden Sie auch auf der Seite des Hanban.