Master Imperien und Transkontinentale Räume

Die Kurse für das SoSe 2021 sind nun online.

Bitte beachten Sie, dass es unterschiedliche Kursformate geben kann. Informieren Sie sich vor Beginn des Semesters dazu. 


Einführungsveranstaltung für neue Studierende des MAITR:

Am 9.4.2021 findet um 11:00 Uhr eine virtuelle Einführungsveranstaltung statt. Bei Interesse Anmeldung bei Renée Krusche.


 

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des MAITR

 

Der Master Imperien und Transkontinentale Räume ist ein interdisziplinärer Studiengang, der von den Fächern Amerikanistik, Japanologie, Sinologie und der Neuesten Geschichte und Zeitgeschichte sowie der Osteuropäischen Geschichte gemeinsam angeboten wird. Er knüpft an die Ziele der transnationalen Geschichte und der Globalgeschichte an, enge national(staatlich)e Perspektiven und Eurozentrismus zu überwinden und forciert den Dialog zwischen den Area Studies mit ihrer Expertise zu einzelnen Weltregionen. Dabei wird nach Transfers, Zirkulation und Verflechtung und deren Brüchen und Hindernissen gefragt. Im Zentrum steht die Geschichte von Imperien (wie das British Empire, das Russische Reich oder die „Weltmacht“ USA) und der räumlichen Dimension von Machtasymmetrien und Austauschprozessen, die seit Ende des Kalten Kriegs nicht mehr vornehmlich bipolar, sondern multipolar strukturiert sind (vgl. den geopolitischen Aufstieg Chinas).

Der Flyer des Studiengangs

Der Begriff „transkontinental“ hebt das Anliegen und die Spezifik des Masters hervor, die Erforschung der drei Großregionen Europa, Nordamerika und Ostasien zueinander in Beziehung zu setzen. Dies spiegelt sich im viersemestrigen Studienverlauf, wo Interdisziplinarität nicht nur additiv, sondern integrativ verstanden wird. Co-teaching und gemeinsam abgenommene Prüfungen garantieren den engen Dialog der Disziplinen und Regionen. Ergänzend dazu finden regelmäßig internationale Workshops und Exkursionen unter Beteiligung der Studierenden statt (2017 Tokyo, 2017 Peking, 2018 Seoul, 2019 Charkiv/Odessa).

 

Das Programm läuft seit WS 2017/18, die ersten Studierenden werden in Kürze ihren Abschluss machen. In Co-Teaching wurden bislang u.a. folgende Seminare angeboten: „Mediale Inszenierungen des Space Race in Ost und West“, „Moving Knowledge – Wissen und Transfer in Europa und Asien im 20. Jahrhundert“ oder „Eine transkontinentale Geschichte des Ökonomischen. Europa und China in der Moderne“.

Für aktuelle Informationen zu Terminen und Events geht es hier zum Facebookauftritt des Studiengangs. 


 

Transkontinentales Phänomen 8

Die St. Michaels Kathedrale wurde ab 1932 in Qingdao, China errichtet. Die Pläne dafür stammten aus Deutschland und auch der Bauherr war Deutscher. Während der Kulturrevolution wurde die Kirche stark beschädigt, 1982 entschloss sich jedoch die chinesische Regierung, die Kirche wieder als solche nutzbar zu machen.

 

Weitere Phänomene finden Sie hier.

 

 

 

Auch dieses Sommersemester (2021) findet wieder ein Globalgeschichtskolloquium statt. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Vorträge finden jeweils Donnerstags von 18:00 bis 20:00 Uhr statt. Bitte registrieren Sie sich unter diesem Link.

Am 8.1.2020 um 12:15 Uhr findet im Wassersaal der Orangerie wieder die Dreikönigsvorlesung des Instituts für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens und Ostasiens statt. Der diesjährige Vortrag "Jenseits der einen Wahrheit - Freiräume historischer Erinnerungskultur im heutigen China" wird von Prof...

Im Namen der Organisator*innen Simone Derix und Hans-Ulrich Wiemer ergeht für die Gastvorträge des Kolloquiums Globalisierung und Glokalisierung im Juli 2019 herzliche Einladung an alle Interessierten. Die Vorträge finden immer dienstags von 18:00 bis 20:00 Uhr im Raum PSG 0.004 (Kochstraße 6, Er...

Vom 11. bis 12. Mai 2019 findet an der FAU die Tagung der Society for Cultural Interaction in East Asia (www.sciea.org) zum Thema “Moving Knowledges in East Asia and Beyond—Global Networks in the History of Science and Technology” statt. Organisiert von der Sinologie und der Japanologie widmen sich die TeilnehmerInnen aus China, Hong Kong, Japan, Südkorea, Deutschland und den USA der Rolle von Netzwerken in Wissensproduktion und –transfer im 19. und 20. Jahrhundert zwischen Europa und Ostasien. Ziel ist es, neue Perspektiven auf die Persistenz eurozentrischer Annahmen in der globalen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte aufzuzeigen.